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12.03.2013

Bikesharing: Heißluftballons als Transportmittel

Was hat das Bikesharing mit einem Heißluftballon zu tun? Diese Frage erscheint in der Tat berechtigt und wird vom Designer Marcus Burnham ungewöhnlich beantwortet. Mit dem BikeBalloon sollen Fahrräder oder E-Bikes von einer Station zur anderen schweben.

Noch Fragen? Eine ganze Menge! Die Wirtschaftswoche Green greift das Thema auf und berichtet über eine runde Plattform anstelle der sonst üblichen Ballongondel. Dahinter steht ein Gedanke, mit dem das Bikesharing deutlich effizienter gemacht werden könnte.

Der BikeBalloon wäre so eine Art Taxi, das sich automatisch in Bewegung setzt und Bikesharing -Stationen mit Fahrrädern versorgt. Die Navigation erfolgt via GPS und die Verbindung mit der Station erfolgt durch eine Art Anker.

Eine ungewöhnliche Idee für das Bikesharing: warum nicht die Fahrräder mit dem Heißluftballon von einer Station zur anderen transferieren?

Eine ungewöhnliche Idee für das Bikesharing: warum nicht die Fahrräder mit dem Heißluftballon von einer Station zur anderen transferieren?

Ob das in der Praxis überhaupt funktionieren kann, bleibt derzeit noch offen. Fakt ist jedoch, dass ein Ballon eine geeignete Werbefläche für eventuelle Nebeneinnahmen oder das Bikesharing -Unternehmen darstellt. Zudem ist ein Heißluftballon in Sachen Umweltschutz sicherlich geeigneter als ein LKW.

Andererseits dürften gerade in einer Großstadt die Risiken eines Einsatzes überwiegen. Wie navigiert man einen Heißluftballon durch die Hochhausschluchten? Und wie an den zahlreichen Stromleitungen vorbei? Vielleicht gilt einmal mehr der gute, alte Tocotronic-Text:

Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.

Foto: euroluftbild.de, Wikipedia

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