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31.10.2012

Carsharing -Projekt in Essen: unterwegs mit dem Elektroauto

In der Ruhrmetropole Essen wird das Carsharing erneut ausgebaut. Bereits im August wurden Pläne für eine Adaption des Düsseldorfer Modells bekannt. Nun soll das Carsharing in Essen zudem mit Elektroautos bestritten werden.

Hinter der Initiative steht der bekannte Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Essen-Duisburg. Das Projekt wird mit 1,8 Millionen Euro aus Bundesmitteln unterstützt und soll ausschließlich mit dem Elektroauto funktionieren.

Erwähnenswert ist dabei die breite Aufstellung für das neue Carsharing -Projekt. Dudenhöffer hat sowohl Opel als Lieferant für die Fahrzeuge als auch die Nahverkehrsbetriebe sowie eine große Wohnungsbaugesellschaft mit ins Boot geholt. Auf diese Weise entsteht mehr als nur klassisches Carsharing, denn schließlich werden die geteilten Autos sowohl in die Wohnumgebung der Menschen eingebettet, als auch in den öffentlichen Nahverkehr integriert.

Zu Beginn wird das Carsharing in Essen mit lediglich 20 Opel Ampera betrieben. Angesichts der geplanten zehn bzw. 20 Standorte zu einem späteren Zeitpunkt ist jedoch von einer Aufstockung des Fuhrparks auszugehen. Neben dem Stadtgebiet von Essen, soll auch der Bottroper Bahnhof in das Carsharing -Projekt eingebunden werden.

Selbstverständlich geht es nicht nur um eine neue Dienstleistung für mehr Nachhaltigkeit in der Mobilität, sondern auch um das Gewinnen von Erkenntnissen. Aus diesem Grund erforschen gleich drei Lehrstühle der Universität das Projekt und möchten herausfinden, wie sich das Elektroauto als Motor für das Carsharing nutzen lässt. Ein interessantes Unterfangen ….

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