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22.10.2012

Carsharing in Bremen soll weiter ausgebaut werden

Carsharing in Bremen ist seit vielen Jahren fest in der Hand von Cambio. Jetzt wird der Anbieter seine Aktivitäten noch erweitern und die Zahl seiner Stationen aufstocken. Hintergrund ist eine Initiative des  Senators für Umwelt, Bau und Verkehr und der Beiräte der jeweiligen Stadtteile.

Im Fokus stehen dabei Findorff, Mitte, Schwachhausen  und das “Viertel”. Hier ist vor allem die Parkplatzsituation dafür verantwortlich, dass Carsharing als Alternative zum Privat-PKW ausgebaut wird.

So beispielsweise im Viertel. Dort werden die meisten Privat-PKW über viele Tage nicht bewegt und besetzen wertvolle Parkflächen. Abhilfe soll das Carsharing schaffen. Indem der Senat eigene Parkflächen schafft, werden die BürgerInnen zudem zum Umdenken bewegt.

Bislang nutzen laut Weser-Kurier lediglich 7.550 Bremer das Angebot. Auch, wenn die Tendenz stark steigend ist, handelt es sich um ein Nischenphänomen. Das kann sich jedoch durch die Mithilfe der Politik ändern. In der östlichen Vorstadt sind beispielsweise Stationen in der Keplerstraße/Am Bredenkamp, der Schweizer Straße/Römerstraße, der Feldstraße/Wernerstraße und in der Schmidtstraße/Hollerstraße geplant. In Mitte sollen ebenfalls zwei neue Stationen hinzukommen.

Das Carsharing in Bremen soll nach dem Willen der Stadtverwaltung erheblich ausgebaut werden.

Das Carsharing in Bremen soll nach dem Willen der Stadtverwaltung erheblich ausgebaut werden.

Mit im Boot sind auch die örtlichen Feuerwehren, die ebenfalls mit den überfüllten und zugeparkten Innenstadtbereichen zu kämpfen haben. Entsprechend sollen die Standorte für das Carsharing in enger Absprache ermittelt werden und zugleich eine Entlastung des öffentlichen Straßenraums bewirken. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Foto: Hauke Henkel, Wikipedia

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