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22.04.2014

Mobilität noch nachhaltiger: Carsharing nutzt Solarenergie

Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, so könnte eine neue Carsharing -Ära anbrechen. Dabei ist die Idee einer Kombination aus Photovoltaik an einem Haus und dem Aufladen von Elektroauto und Elektrofahrrad ziemlich naheliegend.

Ecomento dokumentiert das EU-Projekt CIVITAS DYNAMO in Aachen, das in einer mehrfachen Nutzung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach eines Hauses besteht. Für ein besonderes Maß an Nachhaltigkeit sorgt dabei die direkte Kopplung der Sonnenenergie an die Akkus der Carsharing -Fahrzeuge.

Praktischerweise wird ausreichend Strom für gleich zwei Carsharing -Fahrzeuge sowie ein Pedelec produziert. Mit von der Partie sind in diesem Fall die Stadtwerke Aachen sowie Cambio Carsharing.

Die Zielsetzung ist klar. Früher oder später lassen sich sowohl Privathäuser als auch öffentliche Gebäude mit Photovoltaik zu kostenlosen Ladestationen umfunktionieren. Den notwendigen Strom liefert die Sonne. Sollte einmal kein Auto angedockt sein, so wird eine Batterie mit einer Aufnahmekapazität von zwei Kwh aufgeladen, die ebenfalls das Elektroauto aufladen kann.

Neues Carsharing -Projekt: in Aachen wird eine Photovoltaik-Anlage auch zum Auftanken eines Elektroautos genutzt.

Neues Carsharing -Projekt: in Aachen wird eine Photovoltaik-Anlage auch zum Auftanken eines Elektroautos genutzt.

Ob die Idee irgendwann Schule macht, hängt maßgeblich von den dahinterstehenden Interessen ab. Bedenkt man jedoch, dass mehr und mehr Neubauprojekte wie selbstverständlich das Carsharing integrieren, ergibt ist der Schritt zur Koppelung von Dach und Ladestationen letztlich von selbst.

Foto: Wikipedia, gemeinfrei

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