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Umweltschutz in gelb

Das Prinzip Umwelttaxi

Mehr Nachhaltigkeit und eine neue, umweltfreundliche Form der Mobilität: das sind die vorrangigen Ziele, die durch ein Umwelttaxi verfolgt werden. Vereinfacht ausgedrückt, handelt es sich hierbei um ein herkömmliches Taxi, das jedoch als Umwelttaxi auf alternative Antriebe setzt.

So werden in aller Regel Hybridfahrzeuge oder andere umweltfreundliche Autos als Umwelttaxi eingesetzt und bieten den Fahrgästen einen deutlichen Mehrwert. Die Kriterien für ein Umwelttaxi sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich. In Hamburg fahren erste umweltfreundliche Autos unter dem neuen Begriff und müssen dabei wahlweise Hybridfahrzeuge oder Elektroautos sein. Weitere Voraussetzung ist die Erfüllung der Euro-Norm 5 und ein maximaler CO2-Ausstoß von 150 Gramm pro Kilometer. Die Einsparung an CO2 ist bei einem Umwelttaxi beträchtlich und so sind die neu geschaffenen Siegel mittlerweile durchaus begehrt.

Der Ablauf bei der Buchung weist gegenüber einem herkömmlichen Taxi keinerlei Unterschiede auf. Sofern in einer Stadt auch ein Umwelttaxi eingesetzt wird, lässt sich dies über die Taxizentrale ordern. Es kommt dann anstelle der klassischen Mittelklasse-Limousine mit Verbrennungsmotor ein Elektroauto oder Hybridfahrzeug und bringt Kunden nicht nur schnell, sondern vor allem nachhaltig und umweltfreundlich zum Ziel.

Im Internet finden sich mittlerweile mehr und mehr Taxiunternehmen, die damit werben, dass Sie auch ein Umwelttaxi anbieten und Elektroautos oder andere alternative Antriebe in ihre Flotte integrieren. Die Preise sind selbstverständlich identisch und so bietet der neue Trend ausschließlich Vorteile. In einigen Städten, darunter München und Frankfurt am Main wurde sogar ein eigenes Eco-Taxi-Zertifikat etabliert, das sich an den Ergebnissen des ADAC Eco-Tests orientiert. Nur, wenn ein Taxi in der Schadstoffwertung mindestens 48 von 50 Punkten und in der CO2-Wertung 32 Punkte erreicht, darf es sich in den genannten Städten als Umwelttaxi bezeichnen. Die Werte wurde dabei unabhängig vom ADAC ermittelt und weichen teilweisevon den Angaben der Hersteller ab.

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4 Kommentare »

  1. 25. Juni 2012 18:24 Dennis

    Wenn schon Taxi, dann wenigstens Umweltfreundlich!

  2. 6. Juli 2012 11:40 Charlie

    das ist ja wohl eine ziemlich geile Idee!!!!

  3. 10. Juli 2012 13:24 Ume

    Oft habe ich das Gefühl, dass den abgebrochenen Lehramtsstudenten eh alles egal ist…. Manchmal sagar das Ziel der Fahrt… hauptsache schlechte Musik im Autoradio und den Fahrgast vollquatschen….

  4. 4. August 2012 16:50 Andrei

    Ich sehe das ganze sehr zwiegespalten. Natuerlich aeegrrn mich diese Preise, oder zumindest wuerden sie das tun, wenn mein Fuhrpark zugelassen und einsatzfaehig waere. Ist er aber aus verschiedenen Gruenden nicht, einer davon ist, dass ich in London alles andere als ein Auto brauche.Aber Du selbst schreibst es ja: die sogenannte Bequemlichkeit siegt noch immer ueber die Vernunft. Natuerlich gibt es eine Menge Autobesitzer, die ihre Kutsche wirklich benoetigen, weil sie z.B. auf dem Land mit nur sehr rudimentaerer Anbindung an den oeffentlichen Nahverkehr leben. Dass viele von ihnen diese Tatsache beim Umzug aufs Land wussten oder wenigstens haetten wissen sollen, steht auf einem anderen Blatt. Und der Preis fuer das Grundstueck und das Haeuschen im Gruenen faellt nunmal proportional zur abnehmenden Praxistauglichkeit des Nahverkehrs. Man hat ja ein Auto.Andere brauchen ihr Auto, um Dinge zu transportieren, von Kunde zu Kunde in annehmbarer Zeit zu gelangen, mit der Familie am Wochenende aufs Land zu fahren oder oder oder.Jeder soll das machen wie er denkt, ich aber denke allmaehlich, dass es dem Autofahrer viel zu bequem gemacht wird: noch ein Parkhaus, noch breitere Strassen, neue Autobahnen, Hauptsache, das Land wird zugepflastert.Es ist unfair denen gegenueber, die ihr Auto wirklich brauchen, aber ich sage: Autofahren ist immer noch viel zu billig. Und wie bloed muss man sein, sich in den Stau zu stellen, Quatsch im Radio zu hoeren, jede Menge Kraftstoff zu verpulvern, statt sich in die untendrunter verkehrende U-Bahn, die auf eigenem Gleisbett fahrende Strassenbahn oder die ohnehin unbehelligt verkehrenden Zuege zu setzen? Und was ist zuverlaessiger? Die bei einem funktionierenden Nahverkehrsunternehmen zu mindestens 95% puenklichen Zuege oder das Auto, das staendig an neuen Baustellen, an Unfallstellen oder wo auch immer aufgehalten wird? Die angenommene eigene Individualitaet wird hier in den Vordergrund geschoben, die aber nur daraus besteht, dass man zufaellig einen Schleichweg durch ein Wohngebiet kennt oder findet, wo damit die Strassenbelastung ansteigt und womoeglich Kinder auf dem Weg zur Schule zusaetzlich gefaehrdet werden.Ach, egal, lasst uns alle fahren bis das Erdoel endlich alle ist. Dann ist es aber zu spaet zu merken, dass man mit dem Zeug viel langlebigere und noch dazu recyclingfaehige Sachen herstellen kann als Kraftstoff.Hybridautos sind sicher ein Ansatz, der derzeit technisch zu realisieren ist. Auf langen Strecken und bei hoher Motorlast bringt das aber auch keine Vorteile mehr. Reine batteriebetriebene Elektrofahrzeuge funktionieren ebenfalls nur im Nahbereich, selten mehr als 100km und schon gar nicht bei hoeheren Geschwindigkeiten. Hinzu kommt fuer diejenigen, die sich sowas nur gebraucht leisten koennten, dass die Batterien eine maximale Lebenszeit von etwa 6 Jahren haben. Die Batterietechnik steckt noch immer in den Kinderschuhen, da muss und wird noch einiges passieren. Schwer bleibt das Zeug aber, nicht gerade ein Vorteil.Wasserstoff als Antrieb ist nur dann praktisch, wenn selbiger nicht durch Verbrauch fossiler Brennstoffe erzeugt wird und nicht reibungsintensiv in einem Verbrennungsmotor verpulvert wird (wobei auch noch Schmieroel anfaellt), sondern mittels Brennstoffzelle in Strom umgewandelt wird. Die Speicherung ist und bleibt schwierig, die Erzeugung von Wasserstoff aus Ethanol oder Wasser on board ist zu energieaufwendig.

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