1. 27.08.2015

    Sind Carsharing -Fahrzeuge unhygienisch?

    Die Überschrift klingt in der Tat ein wenig reißerisch. Und auch ein bisschen nach Sommerloch. Die Auto Bild hat in einem Carsharing -Fahrzeug von Car2Go nach Schmutz, Bakterien und Schimmelpilzen gesucht – und ist logischerweise fündig geworden.

    In einer Pressemitteilung wird das Thema dann auch mehr oder weniger genüsslich ausgeschlachtet und wir erfahren, dass Armaturen, Displays und Fußmatten von “Millionen von Krankheitserregern” bevölkert wird. Ein ähnliches Ergebnis zeigte sich bereits in den USA, wo mehr als 130 Bakterienarten nachgewiesen wurden.




  2. 24.08.2015

    Carsharing: Probleme mit Funklöchern

    Kein Handyempfang im Urlaub – das kann durchaus angenehm sein. Im Carsharing erweist sich das Fehlen eines intakten Netzes jedoch als großes Problem. Was in den dicht besiedelten Innenstädten so gut wie nicht vorkommt, ist im Hochschwarzwald gang und gäbe.

    Laut einem Bericht in der Badischen Zeitung, leidet das Pilotprojekt der Hochschwarzwald Tourismus Gesellschaft (HTG) derzeit unter einem lückenhaften Mobilfunknetz. Zwar können die Carsharing -Fahrzeuge gefahren werden – sie lassen sich jedoch in den Gemeinden Eisenbach, Breitnau und Lenzkirch nicht öffnen. Hinzu kommt, dass das Netz in Grafenhausen immer wieder überlastet ist.




  3. 20.08.2015

    Sixt: Carsharing kein Problem für die Autovermietung

    Bedeutet das Carsharing eine Gefahr für die klassische Autovermietung? Diese Befürchtung wurde in der Vergangenheit oftmals geäußert und kann offensichtlich mit einem klaren “Nein” beantwortet werden. Das geht zumindest aus den aktuellen Zahlen des Autovermieters Sixt hervor.

    Im “Handelsblatt” wird die solide Entwicklung des Sixt-BMW-JointVentures DriveNow im selben Atemzug wie die guten Zahlen in der klassichen Autovermietung genannt. Mit 415.000 Kunden in Deutschland ist DriveNow mittlerweile – nach eigenen Angaben – Marktführer im Carsharing.




  4. 17.08.2015

    Innovativ: Neue Carsharing -Modelle in der Planung

    Wie sieht die Zukunft im Carsharing aus? Diese Frage wird mancherorts bereits beantwortet. So arbeitet DriveNow offensichtlich an einer Integration privater PKW in die Carsharing -Flotte und damit einer flächendeckenden Ausdehnung.

    Aufgegriffen wird das Thema im Hamburger Abendblatt, wo über ein geplantes Pilotprojekt in den USA berichtet wird. Der Beitrag der Carsharing -Unternehmen besteht in der Bereitstellung von Steuer- und Lesegeräten und der Möglichkeit, auch private Fahrzeuge mit der DriveNow-Chipkarte zu öffnen.




  5. 13.08.2015

    Kopenhagen: Carsharing als Franchise-Konzept

    Carsharing ist fortan auch als Franchise-Konzept umsetzbar. Die entsprechende Idee kommt vom Anbieter DriveNow, der vor allem im Ausland nach Lizenznehmern sucht. Vorbild ist dabei Kopenhagen, wo gemeinsam mit der Bahntochter Arriva gestartet wird.

    Laut “Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)” werden in der dänischen Hauptstadt ab September 400 Elektroautos vom Typ BMW i3 angeboten. Der Standort ist gut gewählt, denn die Stadt gilt in puncto Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit europaweit als vorbildlich.




  6. 10.08.2015

    Zahlreiche Politiker fordern Maut für den Fernbus

    Das Thema Fernbus erregt weiterhin die Gemüter. Aktuell geht es um die alte Forderung nach einer Maut. Nachdem Bahnchef Rüdiger Grube bereits Gleichheit im Wettbewerb gefordert hatte, stossen nun auch einige Politiker in dieses Horn.

    Über den Auslöser der jetzigen Diskussion hatten wir bei Mobilaro bereits berichtet. Nun berichten unter anderem die Stuttgarter Nachrichten darüber, dass Bayern Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) nach einer gerechteren Einbindung der Busbranche in die geplante PKW-Maut sucht.




  7. 06.08.2015

    Carsharing: Elektroauto erobert Marktanteile

    Das Carsharing muss mehr und mehr in einem Atemzug mit der Entwicklung des Elektroautos gedacht werden. Das zeigt sich nicht nur daran, dass in politischen Kreisen von einer rein elektrischen Flotte geträumt wird, sondern auch in den Iniativen verschiedener Anbieter.

    Der Berliner “Tagesspiegel” widmet dem Thema einen umfangreichen Hintergrundartikel und geht dabei auf die Aktivitäten der einzelnen Carsharing -Unternehmen ein. DriveNow liefert beispielsweise Freiminuten für diejenigen, die ihr Fahrzeug nach der Benutzung an eine Ladestation hängen.




  8. 03.08.2015

    Carsharing in Hamburg: Hochbahn vor der Expansion?

    Das Carsharing in Hamburg erweist sich seit vielen Jahren als Erfolgsmodell. Das sieht auch die Hochbahn so und hat mit ihrem Tochterunternehmen Switchh gerade ein zweijähriges Pilotprojekt hinter sich gebracht. Nun ist man auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern.

    Detaillierte Informationen finden sich im Hamburger Abendblatt. Switchh sorgt dafür, dass an ausgewählten Knotenpunkten ideal von den öffentlichen Verkehrsmitteln auf Fahrzeuge im Carsharing umgestiegen werden kann. Bislang wurde hierfür allein mit Car2Go kooperiert, doch gehen Experten davon aus, dass auch DriveNow mit ins Boot geholt werden könnte.




  9. 30.07.2015

    Schwedenflotte: Volvo steigt ins Carsharing ein

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich auch Volvo im Carsharing positioniert. Das Geschäft erscheint derzeit einfach zu lukrativ, um “außen vor” zu bleiben. Die Schweden setzen dabei auf Premium und nutzen ihr Händlernetz für die Verbreitung.

    Näheres verrät Auto-Service.de, wo passenderweise von einer “Schwedenflotte” die Rede ist. Diese Flotte besteht jedoch zu Beginn ausschließlich aus Fahrzeugen vom Typ XC90 also dem größten SUV, das Volvo zu bieten hat. Es stellt sich daher die Frage, ob diese Form von Carsharing zwingend mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Für die Zukunft sind aber auch kleinere und sparsamere Modelle vorgesehen.




  10. 27.07.2015

    Fehlen von Visionen: Sixt kritisiert Carsharing -Politik

    Ginge es nach dem Willen des Autovermieters Sixt, könnte das Carsharing in Deutschland deutlich weiter entwickelt sein. Das Unternehmen, das maßgeblich hinter den Angeboten von DriveNow steht, bemängelt die Zurückhaltung der deutschen Politik.

    So berichtet die “Süddeutsche Zeitung” darüber, dass Sixt gerne mehr Carsharing in den deutschen Metropolen anbieten würde, jedoch nicht ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen. In vielen europäischen Großstädten würde hingegen beherzter gehandelt, womit sich das Carsharing leichter weiterentwickeln lässt.