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15.01.2015

Neue Studie sieht keine Zukunft für Carsharing

Bleibt das Carsharing ein Nischengeschäft? Nach den bisherigen Studien und Prognosen platzt die Prognose von TÜV Rheinland, der Fahrzeugsicherheitsprüfung sowie der Kölner Beratungsgesellschaft BBE Automotive wie die sprichwörtliche Bombe in den bisherigen Optimismus.

In der Kölnischen Rundschau werden einige Aspekte zitiert und ergeben ein eher durchwachsenes Bild. Nach Ansicht der Verfasser werden bis ins Jahr 2020 deutschlandweit maximal drei Millionen Menschen am Carsharing teilnehmen.  Immerhin würden drei Millionen gegenüber den aktuell rund eine Million NutzerInnen eine Verdreifachung bedeuten. Die Zahl ist dennoch gering, da das Potenzial auf ca. 60 Millionen Menschen geschätzt wird.

Das Problem in der mangelnden Nutzung liegt darin, dass Carsharing nach dem Tenor der Studie lediglich in den Großstädten oder dicht besiedelten Gebieten Chancen auf Wachstum hat. Hinzu kommt, dass manche Abrechnungsmodelle das Modell des geteilten Autos deutlich teurer als anderer Verkehrsmittel machen. Wer beispielsweise in der Rush Hour mit Minutenpreisen arbeitet, sorgt für Mehrkosten, die allein im Stau generiert werden. Stehend.

Bleibt Carsharing ein Nischenmarkt: einer Studie zufolge, könnte das so sein.

Bleibt Carsharing ein Nischenmarkt: einer Studie zufolge, könnte das so sein.

Ein weiterer Aspekt, der dem Wachsen des Carsharing im Weg stehen könnte, ist die steigende Anzahl an Privat-PKW. Zudem können sich nur rund 16 Prozent der Autofahrer vorstellen, das eigene Auto abzuschaffen und nur noch auf Carsharing zu setzen.

Dass der Markt jedoch profitabel sein wird, bezweifeln auch die Verfasser der Studie nicht. Die Dimensionen werden sich allerdings in Grenzen halten.

Foto: AC Studi05, Wikipedia

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