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06.10.2014

Fusion im Carsharing: Autonetzer und Nachbarschaftsauto werden eins

Es ist eine der größten Fusionen auf dem deutschen Carsharing -Markt. Die Plattform für private Autovermietung Autonetzer arbeitet fortan mit Nachbarschaftsauto zusammen und deckt damit 40 Prozent der deutschen Markts ab. Der Name des neuen Unternehmens lautet passenderweise: Autonetzer – Dein Nachbarschaftsauto.

Dass damit die Marktführerschaft übernommen wird, versteht sich von selbst. Nach eigener Aussage nutzen nun 75.000 Personen mit 10.000 Autos das private Carsharing. Nach Aussage von Autonetzer-Geschäftsführer Sebastian Ballweg schwebt dem erweiterten Unternehmen vor, dass in jedem Straßenzug ein Nachbarschaftsauto zu finden.

Fest steht, dass das private Carsharing durch die Fusion deutlich an Attraktivität gewinnt. Hinzu kommt, dass auch die zahlreichen Attacken und Gerichtsverfahren der verärgerten Autovermieter leichter abgewehrt werden dürften. Nachdem das Landgericht Berlin eine Klage abgewiesen hatte, könnte es nun zu einer Entscheidung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe kommen.

Große Fusion im privaten Carsharing: Autonetzer und Nachbarschaftsauto sind fortan eins.

Große Fusion im privaten Carsharing: Autonetzer und Nachbarschaftsauto sind fortan eins.

Bis dahin ist es nur nachvollziehbar, dass erst einmal Fakten geschaffen werden und das private Carsharing kontinuierlich an Bedeutung gewinnt. Bedenkt man, dass allein in Berlin schon mehr als 800 Fahrzeuge verfügbar sind, so lässt sich schwer vorstellen, dass das Modell am Ende vor Gericht scheitert bzw. mit höheren Auflagen bedacht wird.

Durch die Fusion ändern sich die Konditionen für das private Carsharing natürlich nicht und auch die Anmeldung bleibt kostenlos.

 

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