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16.12.2013

Carsharing -Vergleich: Stadtmobil hat die Nase vorn

Von wegen “neue Besen kehren gut”. Im Carsharing hat sich das seit 1999 bewährte Modell Stadtmobil einmal mehr gegen die kommerziellen bzw. noch kommerzielleren Anbieter durchgesetzt.

Der Focus berichtet über die Ergebnisse des Automobilclubs Mobil in Deutschland, die auch in Form eines Carsharing – Atlas dokumentiert wurden. Verglichen wurden nicht nur unterschiedliche Anbieter, sondern auch gänzlich unterschiedliche Modelle. So arbeiten DriveNow und Car2Go bekanntlich im Free-Floating-Verfahren, während die meisten anderen Carsharing -Unternehmen an festen Stationen zu finden sind.

Und dieses Modell scheint nachwievor die Nase vorn zu haben. Wenngleich hinter Stadtmobil kein Großunternehmen wie Daimler, BMW, Sixt oder die Deutsche Bahn steht, wird mit 2.000 Fahrzeugen in 100 Städten eine große Flotte offeriert. Verglichen wurde die Anmietung eines Fahrzeugs für zwei Stunden und eine Strecke von 25 Kilometer. Hier kostet Stadtmobil gerade einmal neun Euro, während DriveNow und Car2Go – mit hochwertigeren Fahrzeugen – bis zu 20 Euro kassieren.

Konnte sich im Vergleichstest gegen andere Carsharing -Anbieter durchsetzen: der Anbieter Stadtmobil.

Konnte sich im Vergleichstest gegen andere Carsharing -Anbieter durchsetzen: der Anbieter Stadtmobil.

Immerhin konnte sich Car2Go gemeinsam mit CiteeCar auf Platz zwei festsetzen und liegt damit noch vor Flinkster, das auf dem dritten Rang landete.

Interessanterweise wurde im Kontext des Tests auch herausgefunden, dass sich das Carsharing tatsächlich nur in der Stadt bzw. bei kurzen Fahrten lohnt. Wer mehrere hundert Kilometer zurücklegen möchte, sollte eher auf einen klassischen Autovermieter zurückgreifen.

Foto:  4028mdk09, Wikipedia

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