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03.10.2013

Carsharing in Bissendorf: Modell für den ländlichen Raum

„Bissendorf ist ein Leuchtturm für andere Gemeinden“  – mit diesem Zitat freut sich Christian Reining, Prokurist von Stadtteilauto über den Start ins Carsharing. Konkret geht es um die Premiere für eine ländliche Region.

Soweit ein Artikel in der Osnabrücker Zeitung, dem zumindest in einigen Bereichen widersprochen werden müsste. Zum einen ist das Carsharing im ländlichen Raum bereits durch Tamyca und Co. angekommen, zum anderen weiten sich auch die großen urbanen Anbieter mehr und mehr in die Vororte aus.

Nichtsdestotrotz ist der Schritt ins niedersächsische Bissendorf nur zu begrüßen. Das Carsharing in der 14.000-Einwohner-Gemeinde unweit von Osnabrück wird mit einem Toyota Aygo bestritten, der direkt vor dem Rathaus geparkt wird. Für Stadtteilauto handelt es sich um ein Pilotprojekt, das je nach Nachfrage weiter aufgestockt werden soll.

Die Kosten belaufen sich auf einmalig 200 Euro, die als Kaution hinterlegt werden müssen. Zudem wird eine Aufnahmegebühr in Höhe von 79,50 Euro (ermäßigt 39,50 Euro) in Rechnung gestellt und monatliche fünf Euro (ermäßigt: 2,50 Euro) erhoben. Dass auch Nutzungskosten hinzukommen, versteht sich von selbst.

Um das Angebot bei den BürgerInnen zu bewerben, findet am 22. Oktober, 19.30 Uhr in der Aula der Grundschule Bissendorf statt. In Osnabrück ist Stadtteilauto bereits mit 55 Fahrzeugen an 40 Standorten. Nach Angaben des Anbieters nutzen bereits rund 800 Personen das Carsharing. Tendenz – auch dank Bissendorf – steigend.

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