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03.09.2013

Elektroauto: Siemens verzichtet auf die Herstellung von Ladesäulen

Ist das Geschäft mit den Ladesäulen für das Elektroauto nicht lukrativ genug? Siemens findet offensichtlich genau das und gibt bekannt, sich aus dem Markt zu verabschieden. Als Begründung werden die Marktannahmen zur Elektromobilität genannt.

In den Finanznachrichten wird die Haltung des Konzerns noch umfassender dokumentiert. Betroffen ist demnach die Sparte Mobility & Logistics, bei der die Herstellung von Ladesäulen für das Elektroauto jedoch nur einen kleinen Teil ausgemacht hatte.

Interessant sind jedoch die Gründe. Weil sich der Markt für das Elektroauto nicht schnell genug entwickelt, baut man keine weiteren Ladesäulen. Umgekehrt ist es aber doch auch so, dass sich der Markt infolge zu weniger Ladesäulen nicht schneller entwickelt. Beide Phänomen bedingen einander und so könnte Siemens Schritt auch einen Dämpfer für den Ausbau der Infrastruktur bedeuten.

Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass bei der Hardware für die Ladesäulen offensichtlich zu wenig Unterschiede existieren. Dies könnte man laienhaft als Vorteil werten, denn so ist gewährleistet, dass die Infrastruktur für das Elektroauto deutschland- bzw. europaweit einheitlich funktioniert.

Dennoch ist der Schritt der Firma Siemens zu bedauern, denn kaum ein anderer Konzern brachte diese Möglichkeiten und diese Größe mit. Andere werden die Lücke nun füllen müssen und können darauf hoffen, dass die Konkurrenz fortan geringer ausfällt.

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