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18.07.2013

E-GAP: Carsharing mit dem Elektroauto in Garmisch-Partenkirchen

Carsharing in der Provinz macht vor allem dann Sinn, wenn es sich um eine besonders erhaltenswerte Naturlandschaft handelt. So, wie die Alpenregion rund um Garmisch-Partenkirchen.

Entsprechend hat die bayerische Regierung bereits 2010 beschlossen, dass Garmisch-Partenkirchen zu einer von drei Modellkommunen für das Carsharing werden soll. Im Vordergrund steht derzeit das Projekt „e-GAP intermodal“, das auf das E-Carsharing setzt.

Beteiligt sind laut Grüne Autos.com die Deutsche Bahn-Tochter Flinkster und der Automobilhersteller Audi, der parallel sein Forschungsprojekt sun2car@GAP ins Leben ruft. Das „Sun“ im Namen besagt, dass die Ladestationen für das E-Carsharing durch Photovoltaik mit Strom versorgt werden. Auf diese Weise wird die Mobilität mit deutlich mehr Nachhaltigkeit gestaltet und unter dem Strich entsteht Carsharing ohne Emissionen.

E-GAP ist der Name für ein Carsharing -Projekt im bayerischen Garmisch-Partenkirchen,

E-GAP ist der Name für ein Carsharing -Projekt im bayerischen Garmisch-Partenkirchen,

Warum ausgerechnet Garmisch-Partenkirchen? Vermutlich, weil die Menschen in kaum einer anderen Region so sehr auf das Auto angewiesen sind. Natürlich existiert auch hier ein Bahnhof, doch wer in die Berge möchte oder ein konkretes Hotel erreichen will, kommt nur mit dem PKW weiter.

Dadurch, dass in der Gemeinde nun auch Carsharing möglich ist, werden viele Urlauber zum Umsteigen auf die Schiene ermutigt. Anfahrten lassen sich bequem mit der Bahn erledigen und das Auto braucht man erst vor Ort zu besteigen. Audi unterstützt die Aktion mit dem A1 e-tron, der neben dem Elektroantrieb auch mit einem Range Extender ausgestattet ist. So können die Carsharing -Nutzer sicher sein, dass ihnen niemals der Sprit ausgeht.

Foto: E-GAP

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