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11.12.2012

Carsharing in Freiburg und die Parkplatznot

Geht es Nachhaltigkeit, so genießt das badische Freiburg deutschlandweit einen exzellenten Ruf. Das zeigt sich einmal mehr beim Carsharing. Mehr und mehr BürgerInnen nutzen das geteilte Auto und die Stadtverwaltung setzt alles daran, den Trend zu beflügeln.

In der “Badischen Zeitung” ist in diesem Kontext sogar von einer “Parkplatznot” die Rede, die allerdings durch einen Aktionsplan bald gemildert werden dürfte.

In dessen Zuge möchte die Stadtverwaltung ein Stellplatzkonzept für das Carsharing erarbeiten und für die gesamte Stadt einen Bebauungsplan aufstellen. Nach Ansicht von Georg Herffs vom städtischen Garten- und Tiefbauamt sind die bislang noch fehlenden Stellplätze das größte Wachstumshemmnis für das Carsharing.

Leider existiert derzeit auch keine Gesetzesgrundlage für die Anmietung öffentlicher Flächen durch die Carsharing -Anbieter. Mit anderen Worten sind lediglich die privaten Flächen reservierbar und diese sind naturgemäß knapper.

Durch einen Bebauungsplan würde dieses Problem gelöst. Die Stadt Freiburg geht aber noch einen Schritt weiter und überprüft auch vorhandene Stellplätze. Ob an Schulen oder an Rathäusern – überall könnten künftig Carsharing -Autos parken. Dass auch neue Baugebiete direkt mit Carsharing -Flächen versehen werden, versteht sich in diesem Kontext von selbst.

Derlei Pläne lassen sich natürlich nicht von heute auf morgen umsetzen. Aktuell liegt die Stadt bei einer Dichte von 0,5 Carsharing-Autos pro 2.000 Einwohner. Knapp über dem Bundesdurchschnitt und mit viel Raum zur Steigerung ….

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