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19.10.2012

Nachhaltigkeit: Toyota erprobt Ha:mo Ride

Toyota geht einen Schritt weiter. Gemeint ist damit, dass es der japanische Automobilkonzern nicht mit der Erprobung eines Carsharing -Konzepts bewenden lässt, sondern die Einbettung in eine Strategie für Mobilität vorantreibt.

Detaillierte Informationen finden sich bei heise.de, wo das neue Konzept für Mobilität umfassend erklärt wird. Neben Toyota nehmen auch die Stadtverwaltung von Toyota City sowie lokale Verkehrsunternehmen an dem Versuch teil. Ziel ist die Kombination aus individuellem und öffentlichem Nahverkehr.

Die Abkürzung Ha:Mo gibt dabei die Richtung an: Harmonische Mobilität ist das Ziel, was durch die Verbindung von Carsharing, Bus und Bahn erreicht wird. Ebenfalls wird eine Routenführung vorgegeben, bei der auch die Verfügbarkeit von Parkplätzen und die jeweilige Verkehrssituation eine Rolle spielen. Eine Route kann entsprechend mit dem Bus, der Bahn oder auch dem Auto zurückgelegt werden, je nachdem, welches Verkehrsmittel sich am Besten eignet.

Neben Ha:Mo Navi ist Ha:Mo Ride die Carsharing -Komponente des Modellversuchs. Hierfür hat Toyota eine Reihe von Elektroautos bereitgestellt, die jeweils an den Bahnhöfen parken. Aktuell zählen lediglich Studenten und Beschäftigten der Universität Chukyo zu den Nutzern und buchen die Carsharing -Mobile via Smartphone. Gebühren existieren (noch) keine.

In Zukunft soll die Zahl der Carsharing -Parkplätze sukzessive erhöht werden. Mittelfristig könnte auch Bikesharing hinzukommen und selbst über Motorräder mit Elektroantrieb wird nachgedacht. Eine interessante, vielleicht sogar zukunftsweisende Idee.

 

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