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29.09.2012

Bikesharing und E-Bike: ein Ausblick

In den Medien kommt dem Thema Bikesharing oder dem E-Bike nur ein sehr begrenztes Interesse zu. Dabei hat sich dieser Bereich in den letzten Jahren rasant entwickelt.

Das Magazin Cleanthinking wartet nun mit einer umfassenden Prognose für die kommenden zehn Jahre auf. Dabei werden verschiedene Studien aufgegriffen und in Einklang gebracht.

Fest steht, dass sich die Zahl der Elektrofahrräder bzw. der Markt für das E-Bike / Pedelec rasant weiterentwickelt. Der ZIV (Zweirad-Industrieverband) geht bis 2018 von einer Steigerung um bis zu 15 Prozent aus. Konservativ geschätzt. Die TU Dresden hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine ähnliche Prognose erstellt. Hier ist vor allem die Re-Urbanisierung der Motor, der das Elektrofahrrad aber auch Carsharing und Bikesharing nach vorne bringt. In der Mobilität zählen mehr und mehr Nachhaltigkeit und Flexibilität, die der gute, alte Privat-PKW nicht mehr leisten kann.

Interessant ist dabei, dass sich vor allem Frauen für das E-Bike begeistern. Bei den Käuferinnen landen Frauen in den drei größten europäischen Märkten jeweils bei einem Anteil von deutlich mehr als 50 Prozent.

In technischer Hinsicht geht der Trend in Richtung Energiespeicher. Mit anderen Worten könnte ein Elektrofahrrad bald einen stärkeren Akku besitzen und auch die elektronische Kraftübertragung zählt zu den großen Trends der Zukunft. Im selben Zug werden auch GPS und Abfragbarkeit via Smartphone ansteigen, was vor allem für das Bikesharing Vorteile bringt.

Bei alldem handelt es sich „nur“ um Prognosen, die jedoch überaus realistisch erscheinen.

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