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23.05.2012

Carsharing: Potenzial für Handwerksbetriebe

Carsharing bietet für jedermann (und jederfrau) das passende Angebot. Standen bislang vor allem Privatpersonen und Selten-Fahrer in den Innenstädten im Fokus, so interessieren sich nun auch Handwerker für das nachhaltige Modell.

Entsprechend widmet die Deutsche Handwerks Zeitung dem Thema Carsharing einen eigenen Artikel und erläutert umfassend die Vor- und Nachteile. Vorweggenommenes Fazit: es lohnt sich, aber nicht immer.

Beim Carsharing -Anbieter Cambio beträgt der Anteil von Handwerkern unter der Kundschaft beispielsweise weit unter zehn Prozent. In aller Regel verlassen sich Elektriker, Schlosser oder Tischler auf ein geteiltes Fahrzeug und profitieren von der günstigen und umweltfreundlichen Mobilität.

Gründe für die Nutzung von Carsharing in Handwerksbetrieben sind vor allem die langen Stehzeiten der Fahrzeuge auf Baustellen. Wird hier mit einem eigenen Fahrzeug gearbeitet, so entstehen Engpässe für kurzfristige Kundentermine oder Fahrten zum Baumarkt. In diesen Fällen kommt Carsharing als Ergänzung zum eigenen Fuhrpark zum Zuge und erübrigt die Anschaffung mehrerer Fahrzeuge.

Besonders praktisch ist das Carsharing für Handwerksbetriebe, die die Fahrzeuge direkt vor dem Unternehmen parken können. Je nach Anbieter ist dies problemlos möglich und vielfach können auch Absprachen getroffen werden. Auf diese Weise wird der Fuhrpark temporär erweitert und in Spitzenzeiten steht immer eine Alternative parat.

Mehr und mehr Handwerksbetriebe entdecken die Vorzüge von Carsharing. Das Modell funktioniert jedoch nicht immer.

Mehr und mehr Handwerksbetriebe entdecken die Vorzüge von Carsharing. Das Modell funktioniert jedoch nicht immer.

Wichtig ist jedoch, dass der Weg zum Auto nicht allzu weit ist. Schließlich müssen Handwerke schwere Gerätschaften transportieren und verlieren durch das Holen des Fahrzeugs, das Zurückfahren und Laden und dieselbe Prozedur vor der Rückgabe jede Menge Zeit. Des Weiteren ist das Modell Carsharing für Handwerksbetriebe derzeit noch auf große Städte beschränkt, denn auf dem Land ist die Infrastruktur noch nicht ausreichend ausgebaut.

Foto: Johann Jaritz, Wikipedia

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