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08.05.2012

Bikesharing: Fusion in der Schweiz

Vor jeder Fusion steht eine umfassende Rentabilitätsberechnung. Das sollte man zumindest annehmen. Im Fall der Übernahme von Velopass durch PostAuto Schweiz entsteht ein umfassendes nationales Netz für Mobilität. 

Zudem ist die PostAuto AG nunmehr die Nummer eins im nationalen Bikesharing -Markt und deckt zahlreiche Kantone ab. Mit der Velopass GmbH sind vor allem die Region Westschweiz und das Tessin hinzugekommen, wo elf  Rent-a-Bike -Netze in 20 Städten betrieben werden.

Eine Kooperation zwischen den beiden Unternehmen wurde bereits in Sitten in der Zentralschweiz begonnen und existiert schon seit November 2010.

Künftig wird das Bikesharing sowohl unter dem Namen PubliBike als auch unter Velopass angeboten. Für PubliBike hatte PostAuto bereits Stationen in Luzern, Brig, Solothurn, Basel, Frauenfeld, Winterthur und Kreuzlingen eröffnet. Es handelt sich hier um eine Kooperation zwischen PostAuto, der SBB und Rent-a-Bike.

Abokarten gelten fortan für PubliBike und Velopass und können entsprechend an sämtlichen Standorten eingesetzt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Systeme untereinander kompatibel sind und entsprechend wenig Reibungsverluste entstehen.

Neben normalen Fahrrädern arbeiten beide Fusionspartner verstärkt auf dem Feld der Pedelecs. Hier handelt es sich um eine Elektrofahrrad, das sich wachsender Beliebtheit erfreut.

Das Kerngeschäft von PostAuto bleibt jedoch der Busverkehr, der jedoch durch das Bikesharing deutlich attraktiver wird. So erhalten Kunden die Möglichkeit, an verschiedenen Busstationen mit dem Fahrrad weiterzufahren. Im Mai finden hierzu erste Gratis-Angebote statt, bei denen das neue Bikesharing umfassend getestet werden kann.

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