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Anbietervergleich

Warum sich auch beim Carsharing das Vergleichen lohnt

Längst hat sich das Carsharing aus seiner Kinderstube gemeinnütziger und ehrenamtlicher Projekte heraus entwickelt. Seinen Nutzen und seine Vorteile schmälert das ganz und gar nicht. Aber auf dem weiter wachsenden Markt sind mehr und mehr Anbieter unterwegs und das macht ihn immer unübersichtlicher.

Im April 2012 zählte das Handelsblatt 128 Unternehmen, die in Deutschland Carsharing anbieten. Der Bundesverband Carsharing spricht von rund 260 Städten und Gemeinden, in denen solche Angebote bestehen. Neben Großunternehmen wie der Deutschen Bahn finden sich viele kleine Firmen, die im regionalen oder lokalen Rahmen tätig sind. Alle offerieren ein jeweils anderes Angebot – auch wenn sie sich nur minimal unterscheiden mögen –, und auch die Prinzipien, nach denen sie funktionieren, variieren. Einen Eindruck hiervon bekommt man durch unsere Anbieterportraits . Daher kann man nicht nur Kosten sparen, wenn man die Anbieter vergleicht, sondern auf diese Weise auch das Unternehmen und Carsharing-Konzept finden, das am besten zum eigenen Leben passt.

Hat man gewählt, ob man sich für einen gewerblichen Anbieter oder lieber ein privates Angebot nutzen möchte, sollte man sich im nächsten Schritt darüber informieren, welche Anbieter vor Ort eigentlich tätig sind. Hierzu kann man etwa auf die Übersichtkarte und alphabetische Ortsliste zurückgreifen, die der Bundesverband Carsharing online zur Verfügung stellt. Dabei ist es auch wichtig zu schauen, über wie viele Stationen oder frei bewegliche Fahrzeuge der Anbieter vor Ort eigentlich verfügt und wie groß der Gesamtbestand an Fahrzeugen ist.

Nach Durchsicht der Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind wichtige Kriterien das Anfallen von Kosten bereits bei der Registrierung – das sollte im Regelfall nicht zutreffen –, die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme für Absprachen oder auch bei Schadensfällen – Kontakt per E-Mail ist nicht immer der schnellste Weg, oft ist ein Anruf notwendig – und auch den Versicherungsschutz sollte man prüfen, etwa ob es eine Selbstbeteiligung gibt. Es gibt zudem Anbieter, die sich von ihren Kunden bewerten lassen.

Natürlich ist auch ein Vergleich der jeweiligen Berechnungsmodelle angebracht. Manche Anbieter haben eine geringe Mietgrundgebühr, verlangen aber relativ hohe Cent-Margen pro gefahrenem Kilometer. Bei einer längeren Fahrt ist das zum Beispiel ungünstig. Bei anderen Anbietern ist die Gebühr höher, aber der Kilometerpreis niedriger und wiederum andere Unternehmen rechnen nur nach gefahrener Zeit ab. Hier entscheidet also, wie lang die Strecken sind, die man in der Regel per Carsharing zurückzulegen gedenkt. In Stichproben hat Finanztest festgestellt, dass Carsharing werktags für eine Stunde und zehn Kilometer inklusive Sprit zwischen 4,10 und 6,70 Euro kostet. Bei vielen Anbietern kann man zusätzlich zwischen Gelegenheits- und Vielfahrer aus verschiedenen Nutzerprofilen wählen.

Vergleichen lohnt sich also auch beim Carsharing, um sich neben dem Plus von Nachhaltigkeit und Umweltschutz auch das passendste Konzept und Preisvorteile zu sichern.

Einen Anbietervergleich finden Sie auch hier bei Mobilaro.

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